Am 2. und 3. Juli waren die F3A-Piloten nun nicht mehr zu bremsen; dem Saisonstart stand dank einer hervorragenden Wettbewerbsleitung nichts mehr im Wege. Die Querelen um die Absage des ersten Wettbewerbs wurden natürlich nicht vergessen und Reaktionen diskutiert, aber zum Glück rückte der Motorkunstflug wieder in den Vordergrund.

Schon am Freitag zum Abschlusstraining gab es mächtigen Seitenwind und tiefhängende Wolken, aber die Piloten trotzten den widrigen Bedingungen. Unsere Piloten, Kim und Tristan, starteten noch etwas verhalten – beide hatten in der Qualität ihrer Flüge im P-Programm noch Luft nach oben. Am Nachmittag wurde die Unbekannte geflogen: 11 Figuren, die neu zusammengestellt waren und auswendig gelernt werden mussten. Tristan eröffnete diesen Durchgang mit einem hervorragenden Flug und belegte den 3. Platz. Kim fehlte noch etwas Training, aber auch er kletterte gleich 6 Plätze nach oben, andere Piloten haben sich verflogen. Der dritte Durchgang am Sonntag sollte die Entscheidung bringen. Tristan flog das beste P-Programm aller Teilnehmer! 4 Piloten hatten sich aber dafür entschieden, alternativ zweimal das Finalprogramm zu fliegen und landeten am Ende vor ihm Die Logik dieser Wertung blieb uns verschlossen, aber so wurde die Ausschreibung interpretiert und akzeptiert.

Am Ende belegte Tristan den 6. Platz und Kim den 15. Platz; beide konnten mit ihren Leistungen zufrieden sein.

Rainer Wieschendorf

F3A-Wettbewerb in Hamm
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